Circuit de Monaco

Der Großer Preis von Monaco fand erstmals in der Saison 1950 und regelmäßig seit 1955 jährlich ein Formel 1 Rennen auf dem Stadtkurs Circuit de Monaco in Monte Carlo, Monaco statt. Seit 1929 werden im Königreich Monaco Rennen der Formel- und des Rallysports ausgetragen.

Im Gegensatz zu anderen Großen Preisen findet in Monaco bereits am Donnerstag das erste freie Training statt. Der obligatorische Freitag ist dagegen trainingsfrei. Die Besonderheit dieser Strecke ist das lange Tunnelstück, bei dem die Fahrer einen starken Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit haben. Die Rennstrecke zählt wegen mangelnder Auslaufzonen zu den unsichersten Rennstrecken des Formel 1-Kalenders.

Nelson Piquet vergleicht das Fahren auf der Strecke von Monaco mit Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer.

Die Rennstrecke von Monaco ist eine Fahrerstrecke, das Auto steht eher im Hintergrund. Aufgrund dieser Tatsache konnte Ayrton Senna fünfmal in Folge gewinnen.

Aufgrund der Kürze einer Rennrunde von 3,340 km werden 78 Runden gefahren. Dieses entspricht der unge-wöhnlich kurzen Renndistanz von 262,860 km (Üblicherweise beträgt die Renndistanz um die 305 km).

Das rührt daher, dass ein Rennen spätestens nach zwei Stunden beendet wird, diese Zeit aber auch bei trockenem Wetter nicht ausreicht, um die übliche Distanz zu fahren. Der Rundenrekord von 1:14.439 Minuten wurde 2004 von Michael Schumacher gefahren.

Im Vergleich zu früher ist die Stadt Monaco Anlaufstelle für alles was Rang und Namen hat in der Welt der Reichen und Schönen. Wenn man den medialen Hype und das Jet Set Leben aus der Nähe beobachten will, ist man hier genau am richtigen Ort.